Das effiziente Entgraten von Metallteilen mittels Strahltechnik ist entscheidend, um die optimale Funktion und Oberflächengüte von Werkstücken sicherzustellen. Im Gegensatz zu manuellen Verfahren bietet das Strahlen eine reproduzierbare Präzision, die Fehlerquellen in der Produktion minimiert. Durch den gezielten Einsatz von Strahlanlagen werden Grate nicht nur entfernt, sondern Oberflächen oft gleichzeitig veredelt. Das Ergebnis: Höchste Passgenauigkeit, maximale Sicherheit für Mitarbeiter und eine reibungslose Funktionalität im Endprodukt.

Bei der mechanischen Bearbeitung von Metallkomponenten entstehen fast unweigerlich Grate. Während manuelles Feilen zeitaufwendig ist, ermöglicht die Strahltechnik ein gleichmäßiges Entgraten von Metallteilen – auch bei komplexen Geometrien. Ohne diesen Prozessschritt drohen Schäden an Folgewerkzeugen, Probleme beim Gewindedurchlauf oder Funktionsstörungen durch abgebrochene Metallsplitter. Zudem ist das Entgraten per Strahlanlage ein wesentlicher Beitrag zum Arbeitsschutz, um scharfkantige Verletzungsgefahren zu eliminieren.
Es gibt viele Wege, Metall zu entgraten, doch die Strahltechnik vereint Effizienz mit Oberflächenfinish. Je nach Anforderung setzen wir auf unterschiedliche Strahlverfahren:
Im Vergleich zu chemischen oder thermischen Verfahren ist das Strahlen umweltfreundlicher und bietet den Vorteil, dass die Oberfläche für nachfolgende Prozesse (wie Lackieren oder Beschichten) direkt optimal vorbereitet (aufgeraut) wird.

Ein Schlüssel zum Erfolg ist das richtige Strahlmittel. Korund (Aluminiumoxid) ist aufgrund seiner hohen Härte und Abrasivität das bevorzugte Medium für das Entgraten.
Normalkorund: Extrem standfest und ideal zum Entgraten von unlegierten Stählen und Gusseisen.
Edelkorund: Eisenfrei und hochrein. Er ist die erste Wahl für das Entgraten von Metallteilen aus Edelstahl, Aluminium oder Buntmetallen, da er keine Fremdroost-Gefahr birgt.
Durch die hohe Standzeit von Korund bleibt der Entgratprozess wirtschaftlich und nachhaltig, da das Material mehrfach im Kreislauf der Strahlanlage genutzt werden kann.
Während das Schleifen oft nur die Außenkanten erreicht, dringt das Strahlmittel beim Entgraten von Metallteilen auch in Bohrungen, Vertiefungen und Innengeometrien vor. Zudem vermeidet das Strahlen die Gefahr von thermischen Gefügeveränderungen, die beim trockenen Schleifen durch Hitze entstehen können.
Grate entstehen primär bei spanenden Verfahren wie Fräsen oder Bohren sowie beim Stanzen und Laserschneiden. Hier zeigt die Strahltechnik ihre Stärke: Sie entfernt nicht nur den "Primärgrat", sondern säubert das Werkstück gleichzeitig von Zunder oder Oxidschichten, die beim thermischen Schneiden entstehen. Die Werkstoffart bestimmt dabei den Druck und die Korngröße des Strahlmittels, um eine Beschädigung der Grundsubstanz zu vermeiden.
Das Entgraten ist kein rein optischer Schritt. In der modernen Produktion ist es ein Sicherheitsgarant:
Welche Strahlanlage eignet sich am besten zum Entgraten von Metallteilen?
Das hängt von der Bauteilgröße und Stückzahl ab. Für Massenware eignen sich Muldenband-Strahlanlagen, für empfindliche Einzelteile eher Injektor-Strahlkabinen oder Drehtischanlagen.
Ist Strahlentgraten für alle Metalle geeignet?
Nahezu. Von weichem Aluminium bis zu gehärtetem Werkzeugstahl kann durch Anpassung von Strahldruck und Strahlmittel jedes Metall effizient entgratet werden.
Ohne das Entgraten drohen Schäden an Folgewerkzeugen, Probleme beim Gewindedurchlauf oder Funktionsstörungen durch abgebrochene Metallsplitter. Zudem ist das Entgraten per Strahlanlage ein wesentlicher Beitrag zum Arbeitsschutz, um scharfkantige Verletzungsgefahren zu eliminieren.
Korund ist aufgrund seiner hohen Härte und Abrasivität das bevorzugte Medium. Normalkorund eignet sich für unlegierte Stähle und Gusseisen, während Edelkorund – eisenfrei und hochrein – die erste Wahl für Edelstahl, Aluminium oder Buntmetalle ist, da er keine Fremdrost-Gefahr birgt.
Während das Schleifen oft nur die Außenkanten erreicht, dringt das Strahlmittel beim Entgraten auch in Bohrungen, Vertiefungen und Innengeometrien vor. Zudem vermeidet das Strahlen thermische Gefügeveränderungen, die beim trockenen Schleifen durch Hitze entstehen können.
Für Massenware eignen sich Muldenband-Strahlanlagen, für empfindliche Einzelteile eher Injektor-Strahlkabinen oder Drehtischanlagen. Automatisierte Roboterstrahlsysteme sorgen für absolute Wiederholgenauigkeit bei komplexen Bauteilen aus Stahl, Aluminium oder Guss.
Bei Sigg Strahltechnik entwickeln wir individuelle Lösungen entsprechend den spezifischen Anforderungen unserer Kunden.
Sigg Strahltechnik bietet eine Vielzahl effektiver Strahltechniken wie z.B. Injektorstrahlen, Druckstrahlen oder Nassstrahlen an.
Neben unseren Strahlanlagen bieten wir auch Zubehör und Ersatzteilen an, um sicherzustellen, dass unsere Kunden stets optimal ausgestattet sind und reibungslos arbeiten können.
Rost in der Produktion ist kein Randproblem: Verrostete Metallteile blockieren Beschichtungsprozesse, verfälschen Maßtoleranzen und verursachen ungeplante Stillstände. Dieser Artikel zeigt, welche drei Verfahren in der Praxis eingesetzt werden, wo ihre Grenzen liegen und warum Strahlen in den meisten industriellen Anwendungen die überlegene Wahl ist um Rost zu entfernen. Wer speziell nach der Entrostung großer Stückzahlen in der Serienfertigung sucht, findet eine vertiefte Betrachtung im Artikel Industrielles Entrosten von Metall bei hohen Stückzahlen.
Das Glasperlenstrahlen mit SIGG-Anlagen ist ein vielseitiges Verfahren, das in verschiedenen Bereichen der Oberflächenbehandlung eingesetzt wird. Es findet Anwendung beim Finishen, Mattieren, Reinigen und Strukturieren von Oberflächen. Durch das Glasperlenstrahlen entsteht ein seidiger Glanz, der der behandelten Oberfläche ein ästhetisch ansprechendes Finish verleiht. Zusätzlich sorgt der Prozess für eine gründliche Oberflächenreinigung und kann zur Verfestigung der behandelten Materialien beitragen. Diese Effekte machen das Glasperlenstrahlen mit SIGG-Anlagen zu einer effektiven Methode, um sowohl funktionale als auch optische Verbesserungen an verschiedenen Oberflächen zu erzielen.
Das Sandstrahlen von Glas vereint praktischen Nutzen mit gestalterischer Freiheit. Durch das gezielte Aufrauen der Oberfläche entstehen mattierte Effekte, die das Licht diffus erscheinen lassen. Zeitgleich verleiht das Verfahren Glasoberflächen eine rutschhemmende Eigenschaft, die besonders in Laboren sowie in der Chemieindustrie von enormer Wichtigkeit ist. Griffzonen an Reagenzgläsern oder auch Verschlüssen werden sicher handhabbar, selbst bei Handschuhen oder feuchten Händen. Mit dem Glas-Sandstrahlen lässt sich ein Produkt optisch verändern. Ob eine dezente Trübung, undurchsichtige Flächen oder auch filigrane Gravuren – über Schablonen lassen sich präzise Muster, Logos sowie Schriftzüge realisieren. Die Folge: einzigartige Designs nach Maß. Das Mattieren bietet eine große Auswahl an Möglichkeiten.
Bei allgemeinen oder technischen Fragen sowie für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Rufen Sie uns einfach an oder senden Sie uns eine E-Mail.
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